Zielgruppen
Eine wesentliche Funktion der KoWA als Brücke zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt besteht darin, Akteure aus diesen Bereichen (Zielgruppen) anzusprechen, zusammenzuführen und zu vernetzen und den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den Gruppen voran zu treiben.
Die „Zielgruppen“ an den Hochschulen sind:
Die „Zielgruppen“ bei den Gewerkschaften und in den Betrieben sind:
Weitere Kooperationspartner sind:
sowie die interessierte Öffentlichkeit.

Netzwerke
Die Kooperationsstelle versteht sich sowohl als „Vermittlerin“ zwischen den Zielgruppen als auch als „Organisatorin“ und „aktive Teilnehmerin“ zwischen vorhandenen und neu entstehenden Netzwerken.
In diesen Netzwerken entwickeln die Beteiligten - unter Respekt für die jeweiligen unterschiedlichen Kompetenzen – in gemeinsamen Projekten Zielvorstellungen und nutzen ihre Ressourcen und Qualifikationen, z.B. bei der Planung gemeinsamer Veranstaltungen durch Wissenschaftler/innen, Betriebsräte und Fachschaften.
Die Netzwerkarbeit der KoWA verbindet so ihre Zielgruppenausrichtung mit einer institutionalisierten, strategisch ausgerichteten Zusammenarbeit verschiedener lokaler und regionaler Akteure zum gegenseitigen Nutzen.
Nutzen
Die KoWA richtet sich an Wissenschaftler/innen, deren Anliegen es ist, ihre Ergebnisse über den wissenschaftlichen Diskurs hinaus auch praktisch umsetzbar zu machen sowie an Arbeitsweltakteure, die ihr tägliches Handeln auf wissenschaftlicher Basis reflektieren und verändern wollen.
Der Kontakt zu Personen aus der betrieblichen Praxis erleichtert Wissenschaftler/innen betriebliche Zugänge und ermöglicht praxisrelevante Fragestellungen, die - neben ihrer Fachkompetenz - besonders die Perspektive der Berufstätigen berücksichtigt.
Für administrative und technische Angestellte bieten wir im Rahmen der innerbetrieblichen Fortbildung Seminare und Kurse an z.B. in den Bereichen Gesundheit und Teamentwicklung.
Studierende profitieren durch Informationen in Lehrveranstaltungen über die Schnittstelle Studium – Arbeitswelt im Rahmen von Berufsfeld- und Betriebserkundungen sowie durch den direkten und konkreten Austausch mit „Arbeitsweltakteuren“ zu betrieblichen Problemfeldern.
Um sich in Sachen Arbeitsvertrag, Job, Praktikum etc. beraten zu lassen, können sie sich an "CampusOffice" wenden - einer von der KoWA betreuten Institution des DGB: Studierende beraten Studierende.
Gewerkschaftssekretäre, Personal- und Betriebsräte und Arbeitskreisleiter/innen können sich mit kompetenten Fachwissenschaftler/inne/n vernetzen sowie fundierte Hintergrundinformationen für ihre betriebliche Arbeit erhalten - z.B. wissenschaftliches Know-How , das zur Verbesserung der Arbeitssituation (life-work-balance) beitragen kann.
In diesem Sinne nutzen sie die KoWA, um Kontakt zu Fachschaften der TU und h-da Darmstadt zu knüpfen und Studierenden „aus erster Hand" über die Arbeitswelt zu berichten. In Veranstaltungsreihen oder Seminaren können sie zu aktuellen und brisanten Themen referieren und ihre jeweiligen Standpunkte zu Gehör und ins Gespräch bringen.
In Diskussionsveranstaltungen, Veranstaltungsreihen und Kursen können Berufstätige und wissenschaftliche Fachkräfte sachkundig und verständlich informiert werden sowie praktische und theoretische Unterstützung zur Bewältigung von Alltagsproblemen erhalten.
Weitere Kooperationspartner, wie Fachreferent/inn/en von Bildungsträgern, Mitarbeiter/innen der Industrie und Handelskammer und Agentur für Arbeit usw. können ihre Kompetenz in Fachdiskussionen, Projekten, Seminaren etc. einbringen und haben Anteil am Netzwerk der KoWA.