Das BINGA-Konzept
Die Konzeption der Kooperationsstelle wurde 2008 überarbeitet und erneuert. Anregungen hierfür erhielt das neue Leitungsteam bei vielen Gesprächen mit den Kooperationspartner/inne/n und bei der Evaluation der bisherigen Tätigkeiten der Kooperationsstelle. Eine Rolle spielten dabei auch die eigenen Kompetenzen des Leitungsteams.
Aus der Fülle möglicher Aktivitäten wurden folgende Themenbereiche ausgewählt:
B |
Bildung |
I |
Innovation |
N |
Neugier |
G |
Gesundheit |
A |
Arbeitswelt und Beruf |
Bei all diesen inhaltlichen Schwerpunkten werden folgende Querschnittsthemen berücksichtigt
- Informationsaustausch und Vernetzung,
- Nachhaltigkeit,
- Diversity und
- Gender.
Bildung
Bildung heißt für uns, dass Studierende und Berufstätige Kompetenzen entfalten können, um Gesellschaft und Mitwelt lebenswert zu gestalten und zum Wohl zukünftiger Generationen nachhaltig zu bewahren. Dies fördert die Kooperationsstelle, indem sie
- Expert/inn/en aus Betrieb und Gewerkschaften sowie Wissenschaftler/innen ermöglicht, im jeweils anderen Handlungsfeld zu arbeitsweltlichen Themen zu referieren und/oder Stellung zu nehmen;
- für Studierende und Wissenschaftler/innen Kontakte schafft, um Arbeitswelt aus Perspektive der Beschäftigten zu erfahren und Anregungen zu praxisorientierten Studienthemen, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu erhalten;
- Berufstätigen aus Hochschule, Betrieben und Institutionen sowie Gewerkschafter/innen und einer interessierten Öffentlichkeit ermöglicht, vom Bildungspotenzial der Hochschulen zu profitieren;
- Studierenden in Seminaren und Seminarmodulen berufsfeldpraktische Kompetenzen vermittelt;
- exemplarisch aufzeigt, welche Sozialkompetenzen in Studium und Beruf gefragt sind und
- ihre Zielgruppen dafür sensibilisiert, sich von vornherein auch als Teil ökologischer Zusammenhänge zu begreifen.
Innovation
Innovation heißt für uns, Erneuerungsprozesse so zu organisieren, dass Mensch und Mitwelt wertgeschätzt und in ihren vielfältigen Potenzialen zum Nutzen aller Beteiligten einbezogen werden. Die Kooperationsstelle gibt Impulse zu innovativen Entwicklungen in der Region, indem sie
- zum regionalen Umbau industrieller Potenziale Workshops oder Zukunftswerkstätten initiiert und dabei Wissenschaft, Arbeitswelt und Behörden vernetzt;
- dazu anregt, neue nachhaltige Lehr- und Lernformen zu erproben und zu evaluieren;
- sozial-ökologische Projekte anstößt und
- mit entsprechenden Fragestellungen und Forschungs- bzw. Projektdesigns auch Drittmittel akquiriert.
Neugier
Neugier als Grundhaltung ermöglicht, aktuelle Problemstellungen zu erkennen und aufzugreifen. Wir bitten auch Sie, uns in diesem Sinne zu unterstützen:
Worauf sind Sie neugierig?
Welche Themen fehlen Ihnen ?
Zu welchen möchten Sie mehr wissen?
Haben Sie Anregungen oder Fragen?
Dann freuen wir uns, wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen!
Gesundheit
Gesundheit ist für die Kooperationsstelle integraler Bestandteil einer guten Arbeit.
In diesem Sinne ergreift sie die Initiative,
- Beschäftigte und Studierende über Zusammenhänge von Gesundheit, Arbeitsplatzgestaltung und Arbeits- bzw. Studienorganisation zu informieren;
- Berufstätigen und Studierenden Kompetenzen zum Erhalt der eigenen Gesundheit zu vermitteln;
- in Kooperation mit Hochschulen, Unternehmen, Betriebsräten und Gewerkschaften sowie Einrichtungen zur Prävention und Gesundheitsförderung einschlägige Untersuchungs- bzw. Forschungsprojekte anzustoßen und zu bearbeiten.
Arbeit und Beruf
Die Arbeitswelt verändert sich rapide. Die Kooperationsstelle hat es sich daher zur Aufgabe gemacht,
- aktuelle Probleme aus der Arbeitswelt und deren Konsequenzen für berufliche Perspektiven zu thematisieren und Impulse für Forschung und Lehre zu geben;
- Studierende über "Campus Office" Campus Office in Sachen Studienfinanzierung, Nebenjobs und Praktika zu beraten;
- Studienbetrieb und -inhalte in Bezug auf Anforderungen zukünftiger Arbeitspraxis zu hinterfragen;
- akademischen Berufstätigen Klarheit über ihre Lage als hochqualifizierte Lohnabhängige zu verschaffen;
- Einfluss auf eine positive Gestaltung der Arbeitsbedingungen im Betrieb Hochschule zu nehmen sowie
- Berufstätige, Gewerkschafter/innen und Interessenvertretungen mit wissenschaftlichem Know-how zu unterstützen.